Betrieb
Sessions und Läufe
Eine Session ist der abgeschottete Raum, in dem dein Agent arbeitet: eigene Daten, eigener Trace, eigenes Ablaufdatum. Diese Session teilst du mit niemandem.
Der Lebenszyklus
| Phase | Was gilt |
|---|---|
| Anlegen | Ohne Account. Du bekommst Adresse und Config-Snippet sofort. |
| Aktiv | Jeder Tool-Call verlängert die Session. |
| Fertig | 15 Minuten nach dem letzten Tool-Call, spätestens aber 2 Stunden nach dem Anlegen. Vor dem ersten Call gilt nur die 2-Stunden-Grenze. |
| Einsehbar | Danach bleibt der Trace 24 Stunden lesbar. |
| Gelöscht | Session und Trace verschwinden zusammen. |
Ein Agent, der gerade nachdenkt, sieht von außen genauso aus wie einer, der weg ist. Deshalb entscheidet der Leerlauf über das Ende einer Session, nicht die Anzahl der Calls.
Zurücksetzen statt neu anfangen
Ein Reset stellt die Daten der Session auf ihren Ausgangszustand zurück. Der Trace bleibt erhalten. Du siehst also weiterhin, was im Durchgang davor passiert ist.
Das ist der Unterschied zu einer neuen Session: die hätte andere Datensätze und andere IDs. Wer zwei Prompt-Varianten gegeneinander stellen will, braucht aber exakt dieselbe Ausgangslage. Sonst misst der zweite Lauf den Datenmüll des ersten.
Grenzen einer offenen Demo
Die Demo läuft ohne Login, also gibt es Deckel. Sie sind so gesetzt, dass ein echter Testlauf sie nicht spürt:
- Eine Obergrenze an Tool-Calls pro Session (im dreistelligen Bereich, nicht im zweistelligen).
- Eine Obergrenze für den Datenbestand einer Session. Sie reicht für tausende Datensätze.
- Ein Ratenlimit pro IP-Adresse, sowohl für neue Sessions als auch für Tool-Calls.
Läufst du gegen einen Deckel, sagt die Antwort das direkt und nennt den Ausweg. Kein Deckel führt dazu, dass ein Call still etwas anderes tut.
Löschen
Eine Session, in der noch kein Tool-Call stattgefunden hat, kannst du sofort löschen. Sobald Calls aufgezeichnet sind, ist der Trace das, was du dir gerade ansiehst. Dann läuft die Session regulär aus und verschwindet mit ihrer Frist.